Ich habe mein komplettes Zimmer modelliert mit Blender 2.8.
Was ist Blender?
«Blender ist ein Programm, mit dem man Objekte und ganze Szenen modellieren und den Oberflächen von Objekten Farbe und Textur verleihen kann. Blender ermöglicht es, Figuren zu animieren und bewegte Filme zu erzeugen, in denen die Objekte aus verschiedenen Perspektiven zu sehen sind. Schliesslich können diese Filme auf mehreren Spuren vertont werden und damit noch wirklichkeitsnäherem Eindruck vermitteln.» – Blender, Das Handbuch, von H.C. Heinrich.
Arbeitsprozess
Modellieren in Blender ist im Prinzip einfach.
Nach dem Öffnen von Blender sieht man eine Kamera, eine Lampe und einen Würfel.
- Die Kamera wird beim Rendern (Generierung eines Bildes vom 3D-Objekt) zum Betrachten verwendet.
- Die Lampe ist vor allem während dem Rendering sichtbar. Sie strahlt das Objekt an, wie es eine Lampe in der Realität tun würde.
- Der Würfel ist das Standardobjekt, welches immer an Anfang da ist. Wenn man will, kann man ihn löschen, oder ihn als Startpunkt für die eigene Arbeit nutzen.
Man sollte zu Beginn vor allem das Modellieren beherrschen. Sobald man es kann, kann man sich auf die verschiedenen Bereiche spezialisieren wie Visual Effects, Animation, Architektur oder Spielentwicklung. Bei diesem Projekt habe ich mich nur auf das Modellieren konzentriert. In kleinen Schritten konnte ich mein Zimmer 3D modellieren
Fazit
Zweifellos ist Blender eine ausgezeichnete kostenlose 3D-Grafiksoftware, und ich kann nur jedem 3D-Interessierten empfehlen, das Programm auszuprobieren. Blender verfügt über umfassende Funktionen und eine grosse Anzahl zusätzlicher Komponenten. 3D Arbeit ist komplex, hier einige Herausforderungen, denen ich begegnet bin:
- Mir ist aufgefallen, dass die Bearbeitungsoberfläche sehr komplex sein kann, desto mehr man ins Detail geht. Es braucht einen langen Lernweg, um die komplette Bearbeitungsoberfläche zu beherrschen.
- Blender braucht sehr lange beim Rendern, weil das Programm standardmässig nicht alle Computerprozessoren benutzt.